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Reisebericht

Kreuzfahrt auf der MSC Fantasia im Yachtclub


Kreuzfahrt auf der MSC Fantasia im exklusiven Yachtclub - Zielgebiet westliches Mittelmeer Christian P. (40) aus Wuppertal



Unsere Kreuzfahrt führte uns von Genua aus nach Neapel, Messina (Sizilien), La Goulette(Tunesien), Mallorca, Barcelona und Marseilles. Also einmal die Highlights des westlichen Mittelmeeres. Nachdem wir mit dem Auto angereist waren und unseren Wagen bei dem bereits vorreservierten Parkservice in Genua abgegeben hatten, konnten wir einschiffen. Man sollte dazu sagen, dass das unsere vierte Kreuzfahrt war, also ein wenig Erfahrung bezüglich dieser Reiseform ist schon gegeben.

Da wir die (zugegeben im Vergleich recht teure) Suite im sogenannten MSC Yachtclub gebucht hatten, kamen wir in den Genuss einer priorisierten Einschiffung, das ging alles recht zügig, wenn man bedenkt wie viele tausend Menschen mehr oder minder zeitgleich auf das Schiff wollten. An Bord wurden wir sogleich von unserem Butler empfangen, Steve sei sein Name erklärte er uns. Er führte uns von der Rezeption aus in den Yachtclubbereich zu unserer Suite und erklärte uns alle Besonderheiten.

Suite hört sich gleich sehr geräumig und groß an - das ist es ehrlich gesagt nicht. Es handelt sich mehr oder minder um eine normale Balkonkabine in guter Lage, die aber von der Einrichtung her mit sehr hochwertigen Materialien ausgestattet ist und auch von der Farbgestaltung sehr angenehm ist. Steve machte sich gleich daran, unsere Koffer auszupacken und in den kleinen begehbaren Kleiderschrank einzuräumen. Das hat er auch viel besser gemacht als wir das gemacht hätten, da lag und hing alles akkurat in den Schränken und man konnte mit dem Lineal die exakten Winkel und Abstände bewundern (wenn man ein Lineal dabei gehabt hätte). Während unsere Koffer also ausgepackt wurden, nahmen wir uns sogleich unsere dieswöchige Bleibe vor und erkundeten zuerst einmal diesen Yachtclub.

onepoolbar topsaillounge Hierbei handelt es sich um einen abgetrennten Bereich innerhalb der MSC Fantasia mit eigenen Sonnendecks, Bars, Lounges die allesamt nur den Gästen des MSC Yachtclubs zugänglich sind. Meiner Schätzung nach sind hier maximal 150 Gäste im Vergleich zu den insgesamt 4.000 Passagieren des Schiffes. Die Kabinen bzw. Suiten sind dabei im vorderen Teil des Schiffes auf den oberen Decks untergebracht. In der Mitte des Yachtclubs ist die Rezeption und der Concierge Desk, hier - so wurde uns erklärt - kann man alle Reservierungen für Veranstaltungen auf dem Schiff vornehmen, Landausflüge buchen, Restaurantzeiten reservieren. Neben den "normalen" Landausflügen werden auch extra Luxusausflüge für Yachtclub-Reisende angeboten. Die waren aber wirklich sehr teuer, nichts für uns (die wir uns eh meistens ohne gebuchte Landausflüge durchkämpfen).

Die Yachtclub Bar "Top Sail Lounge" ist nach vorne weg mit breiter Fensterfront über die komplette Breite des Schiffes. An den Fenstern sind Sitzecken mit feinen Ledersofas und Ledersesseln, alles in beruhigenden Erdtönen gehalten, sehr stylish! Weiter ging es nach oben, an die frische Luft. Angenehme Herbsttemperaturen und voller Sonnenschein machten diesen Außenbereich als den sinnvollsten Zeitvertreib. Dieser Außenbereich "The One Pool" hat einen eigenen kleinen Pool, eine Bar, viele Sonnenliegen mit dicken Auflagen - richtig toll! Da haben wir uns auch gleich zwei von geschnappt und uns in die Sonne gelegt. Schon nach wenigen Sekunden kam der Service und versorgte uns mit Prosecco. Soweit war das ein guter Auftakt für unsere Reise. Von diesem Yachtclub Sonnendeck aus kann man übrigens auch gut auf das Pooldeck der "normalen" Urlauber sehen, da geht es schon wesentlich quirliger zu als wir es hatten. Dort war auch musikalische Animation, von der man aber auf unserem Sonnendeck praktisch nichts mitbekommen hat. Also Ruhe wenn man sie will, Action wenn man Lust dazu hat.

Gegen Abend führte uns unser Butler in das Restaurant - Dazu musste man quasi einmal komplett durch das Schiff laufen, bis man sich in dem eigens den Yachtclubgästen vorbehaltenen Restaurant befindet. Das Menü war sehr gut, aber kein Sterneniveau. Sehr gehobene Küche kann man sagen, die dazu gereichten Weine waren auch recht gut. Ist auf jeden Fall etwas ganz anderes als die Tablettschlachten auf den Aida-Schiffen, wo man sich an die Buffets drängelt und einem die Sardellensosse des Nebenmannes auf den Krustenbraten tropft.

Nach dem Dinner (übrigens ohne Kleiderverpflichtungen, es reicht gehobene Freizeitkleidung. Natürlich keine kurzen Hosen, aber das macht man ja sowieso nicht in einem Restaurant) haben wir den Abend an einer Bar mit Live Jazzmusik ausklingen lassen. Hier waren wir ein wenig erstaunt, das uns die Getränke berechnet wurde, denn wir sind davon ausgegangen das wir "All Inclusive" als Leistung hatten. Weit gefehlt: Wenn man im Yachtclub reist, sind die Getränke im Yachtclub inklusive. In den normalen Bereichen des Schiffes muss man zahlen. Also hat man die Wahl sich in den schönen, aber sehr ruhigen Yachtclub zu setzen und aus dem Fenster zu schauen und dabei mit den im Preis enthaltenen Getränken versorgt zu werden oder sich ins Leben des restlichen Schiffes zu stürzen, wo dann aber sofort jegliche Privilegien weg sind und man auch alles bezahlen muss. Das Konzept leuchtet mir auch heute noch nicht ein und sollte seitens MSC nochmal überdacht werden. Dennoch: Die Musik war super, Stimmung gut und wir hatten unseren Spaß.

Die Nacht in unserer Suite war sehr gut, die Betten sind von hoher Qualität. Obwohl es weder vorgesehen noch gewünscht ist, nehmen wir (sofern die Witterungsverhältnisse es zulassen) immer einen Stuhl, den wir in die Balkontür stellen. So wird man nicht ausschließlich von der Klimaanlagenluft versorgt und bekommt auch frische Luft von außen. Außerdem finden wir das Meeresrauschen einfach himmlisch.

Der Vesuv pompeji pizza Am nächsten Morgen nachdem exzellenten Frühstück sind wir in Neapel von Bord gegangen, wie gesagt ohne fest gebuchten Ausflug. Am Schiff waren schon hunderte von Taxis und Anbietern von Ausflügen versammelt, die sich auf die von Bord gegangenen Gäste stürzten. Wir wussten bereits was wir machen wollten, nämlich nach Pompeji fahren und vielleicht noch wenn es die Zeit erlaubt einen Trip der Amalfiküste entlang. Die Verhandlungen mit den Taxifahrern sind recht zäh, aber am Ende haben wir einen gefunden, der leidlich Englisch sprach und uns für pauschal 100 Euro den Tag kutschieren wollte. Wir sind dann direkt nach Pompeji gefahren, dort hat der Taxifahrer brav auf uns gewartet und nach guten drei Stunden wieder eingesammelt. Weiter ging es entlang der Küstenstrasse mit herrlichen Ausblicken, aber ganz bis nach Amalfi sind wir aufgrund der Verkehrsverhältnisse nicht gekommen. So sind wir in das recht graue Neapel hineingefahren und hatten doch noch genügend Zeit. Auf Empfehlung unseres Taxifahrers sind wir an der Pizzeria "L' Antica Pizzeria da Michele" ausgestiegen, seinem Vernehmen nach sollte es dort die beste Pizza der Welt geben. Die Pizzeria ist ein recht unscheinbarer Laden aber es waren sehr viele Menschen davor. Nachdem wir uns nach vorne gewühlt hatte bekamen wir eine Nummer und wir konnten schnell sehen, das an die 40 Leute noch vor uns dran waren - egal, das wollten wir nun mitmachen. Also sind wir noch einmal um den Block gegangen und haben die Ladengeschäfte angesehen. Als wir dann endlich dran waren wurden wir an einen langen Tisch für ca. 12 Personen geführt, rappelvoll! Es gibt eine Speisekarte mit der Wahl aus Pizza Magaritha und Pizza Marinara. Punkt. Mehr nicht! Die Wände sind voll mit Bildern von Promis die hier bereits waren, von Schauspielern, Sportlern bis Politikern so ziemlich alles dabei. Nach 10 Minuten kam unsere Pizza Margaritha und sie sah in der Tat hervorragend aus und roch auch so. Ehrlich gesagt waren wir überrascht, denn der komplette Mittelteil war matschig und der Boden durchnässt. In jeder deutschen Pizzeria hätte ich gesagt, das die keine Pizza backen können :) Aber ich muss ganz ehrlich gestehen, dass das ein nie da gewesenes Geschmackserlebnis war, die Aromen von Basilikum, Tomate und Mozzarella sind geradezu im Mund explodiert. Kleiner Preis, super Geschmack. Sollte man mal gewesen sein! Insgesamt zu Neapel: hat sehenswerte Ecken, ist aber an sich eine dreckige Großstadt. Sowohl der Besuch von Pompeji als auch des Vesuvs sind wohl die Höhepunkte (oder eine Fahrt entlang der Amalfiküste). Man sollte vorsichtig sein, es gibt sehr viele Taschendiebe und zu unserem Reisezeitpunkt war insbesondere ein reger Handel mit gefälschten iPhones im Gange, die für erstaunlich kleines Geld erworben werden können - leider aber nicht funktionieren!

Wieder an Bord haben wir uns wieder an das Sonnendeck begeben und uns mit Getränken versorgen lassen.
Am Abend - seit der Pizza waren schon wieder etliche Stunden vergangen - haben wir uns abermals im Restaurant verwöhnen lassen, auch diesmal wieder eine sehr gute Küchenleistung. Diesen Abend haben wir uns die Musicalshow im Theatersaal angesehen, das war auch gut gemacht.

taormina Am Folgetag erreichten wir Sizilien (Messina). Von Messina aus bietet sich an sich insbesondere der Besuch der geschichtsträchtigen Stadt Taormina an. Also begann erneut der Verhandlungsmarathon mit den örtlichen Taxifahrern, in Neapel hatte das ja ganz gut geklappt. Mit Taxameter wären das hin und rück locker 200 Euro gewesen, das hätten wir nicht gemacht. So richtig wollte keiner meiner Vorstellung von abermals pauschal 100 Euro entgegenkommen, unter €160 les sich keiner ein. Da uns das zu teuer war haben wir uns entschlossen uns Messina selber anzusehen. Nach zehn Schritten kam einer der Taxifahrer hinter uns her und schwupps hatten wir eine Pauschale von €110,- für den Tag. Der Fahrer sprach zwar diesmal kaum Englisch (Deutsch schon gar nicht) aber mithilfe unserer Spanisch- und Französischkenntnisse funktionierte leidlich die Kommunikation und wir haben wieder einmal jede Menge gesehen. Der Taxifahrer wartete wieder auf uns während wir Taormina besichtigten und auf der Rückfahrt haben wir etliche Abstecher gemacht um gute Positionen für Fotos zu finden. Leider war es recht wolkig. Vom hochgelegenen Taormina aus hatten wir auch einen Blick auf das Meer und in der Bucht vor Taormina lag das Segelkreuzfahrtschiff "Royal Clipper" - die steht auch noch auf unserer Liste... tormina_royalclipper

Die nächste Station lautete La Goulette in Tunesien. Nach Rücksprache mit Mitreisenden haben wir diesen Tag zum Seetag erklärt. Sowohl individuell als auch mit gebuchten Ausflügen sitz man wohl den Großteil der Zeit in Bussen, da haben wir lieber gefaulenzt.

Nach einem weiteren Seetag erreichten wir das uns bereits gut bekannte Palma de Mallorca. Diesen Tag nutzen wir komplett in Palma, um durch die Altstadt zu spazieren und dabei jede Menge zu shoppen. Palma ist immer wieder eine Reise wert!

Noch einen Tag später kamen wir in der Metropole Barcelona an, auch diese Stadt haben wir bereits mehrfach besucht. Von der Anlegestelle der MSC Fantasia aus ist man noch recht weit vom Schiff entfernt, aber es gibt einen von der Reederei organisierten Shuttleservice zwischen Innenstadt und Hafen. Auch für Barcelona - wie auch für Neapel - gilt: Aufpassen! Gefühlt kommen 2 Taschendiebe auf einen Touristen. Schön alles beisammen halten! Da der Shoppingteil weitgehend in Palma erledigt wurde, haben wir uns für ca. 25 Euro pro Person eine Tageskarten vom Hop on - Hop off Bus genommen. Diese fahren im 20 Minuten Takt eine feste Route und machen an jeder Sehenswürdigkeit halt und man kann aussteigen. Nach Besichtigung nimmt man dann einfach den nächsten Bus. Während der Fahrt kann man mittels der im Preis eingeschlossenen Kopfhörer sich die Stadt erklären lassen in zig Sprachen, auf jeden Fall auch in Deutsch. Obwohl wir Barcelona bereits kannten, hatten wir diese Tour noch nie mitgemacht und auf diese Weise haben wir viel Neues erkundet. Das lohnt sich auf jeden Fall!

Letze Station: Marseilles. Auch in Marseille "parkt" das Schiff recht weit von der Innenstadt entfernt und abermals wird seitens der Reederei ein Shuttleservice angeboten. Als Ausflugsmöglichkeit hätte sich eine Fahrt nach "Aix-en-Provence" angeboten, aber wir wollten die Innenstadt und den Hafenbereich erkunden. Zwar haben wir keinen Hop on - Hop off Bus gefunden, aber eine Alternative, eine Art nicht schienengebundener Bimmelbahn mit der man durch die Stadt gekarrt wird. Das war auch sehr nett und von einem Aussichtspunkt aus hat man herrliche Ausblicke über die Stadt und die Provence. Im alten Hafen haben wir uns dann noch zu einer typischen französischen "Bouillabaisse" hinreißen lassen (Fischsuppe). Sollte man auf jeden Fall auch einmal gemacht haben, die schmeckt schon anders als in einem Restaurant in Deutschland!

Am nächsten Tag war unsere Woche auch vorbei und nach der privilegierten Ausschiffung haben wir unseren Wagen entgegengenommen und sind mit zwei weiteren Zwischenübernachtungen in Südtirol wieder nach Deutschland gefahren.

Unser Fazit: Die MSC Fantasia ist ein gigantisches Schiff mit toller Innenarchitektur und vielen tollen Unterhaltungsmöglichkeiten, Langeweile kommt hier nicht auf und es ist praktisch für jeden etwas dabei. Der Yachtclub ist klasse, insbesondere das Sonnendeck war ein fixer Anlaufpunkt für uns. Der Butler war einsame Spitze und hat uns viel Freude bereitet, so etwas kannten wir noch nicht. Das Essen war sehr gut, aber keine Spitzenleistung. Man muss wohl den Allgemeingeschmack des internationalen Publikums treffen. Das man bei diesem hohen Reisepreis (wir haben €1700 pro Person gezahlt) zwar im Yachtclub tolle Getränke in tollem Ambiente mit tollem Service inklusive hat, dafür aber auf dem restlichen Schiff bei mäßigem Service und teilweise noch aus einem Plastikbecher die Getränke bezahlen muss - das leuchtet mir auch heute noch nicht ein. Das Wetter hat mitgespielt und es war eine herrliche Woche, so dass insgesamt diese Reise eine volle Empfehlung erhält!



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