Aktuelle Information zum Thema Corona Virus finden Sie hier
nur TOP-Angebote

 
 
 


Reisebericht

Kurzkreuzfahrt nach Helgoland


Im vergangenen Jahr war es endlich soweit: Meine erste Kreuzfahrt auf einem großen Kreuzfahrtliner zur einzigen deutschen Hochseeinsel Helgoland samt Inselerkundung und Sightseeing. Auf dieses Erlebnis freute ich mich bereits Wochen vorher, doch ob die Vorfreude berechtigt war, soll dieser Artikel zeigen!



Die Anreise nach Hamburg gestaltet sich generell relativ einfach: Mit Zugangeboten von der Reederei, oder selbst erworbenen Tickets, kann die Reise Richtung Hamburg leicht und bequem angetreten werden. Auch für Autos werden seitens MSC Kreuzfahrten Parkplätze angeboten, die Preise habe ich allerdings nicht parat, da wir mit dem Metronom über Uelzen angereist sind.

Am Hauptbahnhof von Hamburg geht das Beobachten der Koffer los: „Ahh, der scheint auf die AIDAstella zu gehen.“ Oder „Guck mal, der fährt auch mit der Magnifica“. Als Kreuzfahrtgast interessiert man sich plötzlich brennend dafür, auf welche Schiffe es die Anderen so zieht.

Vom Hauptbahnhof aus lässt sich der Anleger in Altona per HVV S-Bahn und Schiff bequem erreichen. Praktisch: Das Tagesticket der HVV gilt auch auf den zahlreichen Schiffen, die für den Verkehrsverband im Einsatz sind, so dass wir zunächst bis zu den Landungsbrücken mit der Bahn gefahren sind und von dort aus mit dem Schiff Richtung „Finkenwerder“ getuckert sind. Bereits von weitem sahen wir das 2010 erbaute Schiff und die Vorfreude stieg noch einmal merklich an. Ist es so, wie unsere Bekannten erzählt haben? Merkt man die übrigen 2.500 Passagiere? Wie sieht unsere Kabine aus? Diese und noch hunderte Fragen ereilten uns bei dem Anblick des Schiffes. Recht nah am Anlegeplatz von Altona hielt auch das Schiff, so dass wir bequem zu Fuß den Check-In erreichen konnten. Hier herrschte sogleich emsiges Treiben, so dass wir uns auf eine längere Wartezeit einstellten. Die Schlange arbeitete sich jedoch rasch durch die Wartebereiche und nach einigen Minuten wurden wir von einer MSC-Mitarbeiterin per Schild zu „unserem“ Schalter geführt. Nun folgten die Check-In-Formalitäten wie Perso abgeben, ausgefülltes Bordmanifest überreichen und einmal für die Kamera grinsen. Für uns als Kreuzfahrtneulinge war das obligatorische Foto natürlich etwas komplett neues, dennoch grinsten wir um die Wette. Nach dem Erhalt der Bordkarten, die fortan zur Bezahlung und als Ausweis an Bord galten, mussten wir noch einmal mit einem überdurchschnittlich gut gelaunten Fotomodell-Duo mit Steuerrad posieren. Naja, wer’s mag und selbstredend wollte in diesem frühen Stadium der Kreuzfahrt niemand als Spielverderber dastehen. Also nochmal lächeln und… ab auf’s Schiff!

Bei der MSC Magnifica, einem Kreuzfahrtschiff mit diesen Ausmaßen (fast 300 Meter lang! Und 32 Meter breit), verteilt auf 13 Passagierdecks und tausenden Kabinen, fällt die Orientierung für niedersächsische Landratten nicht so leicht. Doch relativ schnell wurde die Kabine auf Deck 8 ausgemacht und angesteuert. Unsere Koffer hatten wir im Übrigen selbst mit, da es sich wie eingangs erwähnt, nur um eine Kurzkreuzfahrt mit zwei Übernachtungen handelte und das meiste Hab und Gut zu Hause bleiben musste.

Die Außenkabine auf Deck 8 war zweckmäßig und modern mit zwei unteren Betten und zwei ausklappbaren „Oberbetten“, einem kleinen Tisch, einer Couch, einem Schreibtisch und zwei Schränken ausgestattet. Das Badezimmer war hell und freundlich eingerichtet, besaß allerdings nur einen Duschvorhang, dafür aber genügend Abstellfläche für Kosmetika und anderen Schönmach-Schnickschnack.

Nachdem die paar Klamotten aus dem Koffer ausgepackt waren, wartete das Schiff darauf erkunden zu werden. Doch allzu lang sollte die Tour nicht dauern, denn Bekannte von uns erwarteten uns schon in der Cafe/Bar Sahara, die sich ihrerseits über Großteile des 13. Decks erstreckt und einen leichten Bistro-/Kantinencharme versprüht. Dort angekommen wurden zunächst die dargebotenen Speisen und das dazu gebuchte „Allegrissimo-Getränkepaket“ genauestens ausgetestet. Letzteres inkludiert einen Großteil der Getränke auf der Karte, so dass die ansonsten teuren Getränkepreise an Bord entfallen. Mit Bier und Sekt wurde auf die kommenden 2 Tage auf einem Kreuzfahrtschiff angestoßen.

Nach einer ausgiebigen Erkundung des Schiffs stand die Seenotrettungsübung auf dem Programm. Bewaffnet mit Rettungsweste machten wir uns durch die Crew-Treppenhäuser, die während des Alarms geöffnet wurden, zum Sammelplatz in der Tiger Bar auf. Hier wurde die Funktionsweise der Rettungsweste den Passagieren nahegelegt, für Neulinge wie uns vielleicht nicht der schlechteste Einstand auf hoher See.

Nun stand nach der anstrengenden Übung das Abendessen auf dem Programm. Nachdem wir uns umgezogen und frisch gemacht hatten, machten wir uns auf den Weg zum „Quattro Venti“ einem der zwei Hauptrestaurants an Bord und laut Bordkarte „unser“ Restaurant. Zu siebt erwarteten unsere Bekannten und wir hungrig das Abendessen, zunächst wurden wir allerdings mit Getränken ausgestattet. Zur Menü-Auswahl standen drei Vorspeisen, drei Hauptspeisen und ebenso viele Nachspeisen. Die Portionen waren recht dürftig und auch kulinarisch keine Offenbarung, aber insgesamt „okay“.

Anschließend wollten wir uns die Tiger Bar im richtigen Betrieb ohne Seenotrettungsübung anschauen, genossen ein paar Cocktails und erkundeten das darüber liegende Casino. Die Getränke wurden von den Kellnern allesamt schnell gebracht und man brauchte den Erhalt der Flüssignahrung nur kurz zu quittieren und ggf. ein Trinkgeld hinzuzufügen. Nach der Tiger Bar wurden noch eine nette Bar mit Livemusik und die Disco „T32 Disco“ auf Deck 14 besucht. Nach diesem anstrengenden Tag fielen wir dennoch früh in unsere Kojen.

Am nächsten Tag folgte der Schock beim Frühstück im Sahara! Aufgrund der undurchsichtigen Witterungsbedingungen sollte der Landgang bzw. der Tendervorgang vor Helgoland ausfallen. Als Entschuldigung wurde hingegen ein bayrischer Frühschoppen in der „La Conchiglia Bar“ am Pool ausgerichtet. Im Urlaub lasse ich mir meine Laune nicht von sowas verderben, so dass nach der ersten Enttäuschung die Erholung wieder beginnen konnte. Traditionell zum bayrischen Frühschoppen gab es Weißwürste, Sauerkraut, Haxn und Mojito, den wir in Ermangelung an Alternativen zu uns nahmen. Den weiteren Tag verbrachten wir am Pool, auf dem Außendeck, schauten uns die Shops auf der MSC Magnifica an und ruhten uns ansonsten in der Kabine aus.

Für das zweite Abendessen hatten wir ja schon einiges gelernt und bestellten uns mehr als eine Vorspeise und eine Hauptspeise, um den geringen Mengen im Quattro Venti entgegenzuwirken. Lasagne, eine Suppe, Salat, einem Stück Fleisch und einem Nachtisch später wurde die Sports Bar „L’Olimpiade“ besucht, nachdem am Nachmittag dort schon Fußball gezeigt wurde, leider nur ein Spiel, zum Unmut der vielen, fußballbegeisterten Gäste. Auch dort waren die Getränke schnell am Platz.

In der täglich erscheinenden Bordzeitung wurde uns nahegelegt die Koffer bis 1 Uhr nachts vor die Kabine zu stellen, da unsere Koffer bzw. Taschen allerdings auch gleichzeitig unser Handgepäck waren, entschieden wir uns die Sachen morgens nach dem Frühstück selbst von Bord zu tragen.

Zunächst musste allerdings das Bordkonto beglichen werden, was an der Rezeption auf Deck 5 relativ schnell geschah. Natürlich machten wir von der Option das Trinkgeld anzupassen bzw. zu kürzen keinen Gebrauch, da die Crewmitglieder einen hervorragenden Job erledigt haben. Auch den freiwilligen Unicef-Aufschlag zahlten wir bereitwillig und folgten der Masse zum Ausgang. Den restlichen Tag verbrachten wir in Hamburg mit Sightseeing und einem Mittagessen, bis der Zug gen Heimat fuhr.

Fazit: Eine Kreuzfahrt ist eine erstaunlich tolle, komfortable und dennoch aufregende Art zu reisen. „Unser“ Schiff war von der Ausstattung her erste Klasse und auch der Service der internationalen Crew lies nicht zu wünschen übrig. Lediglich die Speisen waren nicht erstklassig und könnten verbessert werden. Das Getränkepaket erhält wiederum die uneingeschränkte Empfehlung und ist gerade bei einer längeren Reise ein absolutes Muss.

Wir freuen uns schon auf unsere nächste Kreuzfahrt!



Alle MSC-Leistungen

Wellness und Spa

Von der Massage über die Sauna bis zur Thalassotherapie. Wellnessanwendungen im MSC Aurea Spa für die Seele!

Mehr über MSC Aurea Spa

Kinder reisen gratis!

MSC Kreuzfahrten sind durch und durch familiengeeignet! Bei vielen Angeboten reisen Kinder sogar gratis! Mehr über MSC Kinderpreise

All Inclusive

Mit den All Inclusive-Paketen "Allegrissimo" oder "Cheers" machen Sie Ihre MSC Kreuzfahrt zu einem unbeschwertem Vergügen! Mehr über All Inclusive Pakete

Telefonische Erreichbarkeit

Wir bitten Sie höflich, uns während der Corona Krise per Email zu kontaktieren

Newsletter

Mit dem kostenlosen Newsletter werden Sie regelmäßig per E-Mail über die neuesten Produkte und exklusive MSC Angebote informiert.

Unternehmen | FAQ | Kontakt | AGB | Datenschutz | Impressum

© Copyright 2006-2021, Meinecke Kreuzfahrten & Touristik GmbH

Meinecke Kreuzfahrten und Touristik ist spezialisiert auf Hochsee- und Flusskreuzfahrten in alle Zielgebiete. Unter der Marke "mykreuzfahrt" finden unsere Kunden Kreuzfahrten auf mehr als 400 Schiffen, von der Mittelklasse bis zum Ultra-Deluxe Bereich. Mit msc.mykreuzfahrt.de bieten wir unseren Nutzern eine spezialisierte Plattform, um die Angebote des Anbieters MSC Kreuzfahrten bestmöglich präsentieren zu können.

Zahlungsoptionen

MasterCard Visa

Mitgliedschaften

QTA RTK SSL Zertifikat von Comodo - Sicher buchen!

TrustedShops Kundenmeinungen:

Kundenmeinungen mykreuzfahrt
Angezeigte Beträge in Schweizer Franken dienen nur der Information. Vertragswährung ist der Euro!